2013

Neue Zugänge zu Kirche und Glauben

Pastoralverbund Thülen lädt ein zur „Nacht der offenen Kirchen"

Dechant Michael Kleineidam, Silvia Schröder (Pfarrgemeinderat Messinghausen) und Uli Schilling (Pfarrgemeinderatsvors. Bontkirchen) laden zur Nacht der offenen Kirchen ein.Foto: Jutta Klute Thülen.  „Sieben Zeichen, die berühren“ - unter diesem Thema laden die sieben Gemeinden des Pastoralverbundes Thülen jeweils vor Ort zur Nacht der offenen Kirchen ein. Dabei steht jeweils eins der sieben Sakramente im Mittelpunkt. Die Besucher sind am Freitag, 22. März, von 19 bis 24 Uhr eingeladen, Kirchenräume anders zu erleben und sich für neue spirituelle Zugänge zum Glauben zu öffnen.

Den Besuchern soll einmal ein anderer, neuer Zugang zu den Sakramenten geboten werden. Optisch wird dies durch Lichtinstallationen in den Kirchen ermöglicht. Außerdem gibt`s auf den Themenschwerpunkt abgestimmte Musik und Ausstellungen.

Spirituelle Impulse

Bei verschiedenen Aktionen wie zum Beispiel einem Ehe-Parcours, einem Labyrinth mit Irr- und Umwegen oder einer Klagemauer kann man sich mit den Sakramenten beschäftigen. Zu jeder vollen Stunde wird es in jeder der sieben Kirchen einen spirituellen Impuls geben. Die Idee, eine Nacht der
offenen Kirchen anzubieten, ist aus dem Pastoralkonzept für den Pastoralverbund Thülen heraus entstanden. Darin heißt es: „Wir werden als Kirche der Zukunft verstärkt Zugänge zu den verschiedenen und vielfältigen Lebenswelten und Lebensformen der Menschen suchen müssen. Dies schließt mit ein, auch gerade für Menschen, die sich entfernt haben oder gar nicht kirchlich sozialisiert sind, Angebote einer einladenden Kirche zu machen“.

Dementsprechend soll die „Nacht der offenen Kirchen“ ein „niederschwelliges Angebot“ sein, zu dem alle Menschen eingeladen sind, die - mal wieder - in die Kirche reinschauen möchten, erklärt Uli Schilling, Pfarrgemeinderatsvorsitzender aus Bontkirchen. Dechant Michael Kleineidam hofft, „dass viele Neugierige den Weg zu der Veranstaltung finden“ - die Einladung geht ausdrücklich auch an alle Interessierten außerhalb des Pastoralverbundes.

Sakramente werden thematisiert

„Die Nacht der offenen Kirchen ist etwas ganz Neues für unsere Gegend und wir würden uns natürlich freuen, wenn wir viele Menschen damit ansprechen können.“ Silvia Schröder (Pfarrgemeinderat Messinghausen) weist darauf hin, dass man zu den einzelnen Veranstaltungen kommen und gehen kann, wann man möchte. Wer Interesse hat, kann zwischen 19 und 24 Uhr auch mehrere
Kirchen besuchen.

Folgende Schwerpunkte sind in den sieben Orten geplant:
St. Ludgerus Alme: Firmung, St. Vitus Bontkirchen: Eucharistie; St. Marien Hoppecke: Priesterweihe; St. Margaretha Madfeld: Ehe; St. Vitus Messinghausen: Buße; St. Laurentius Rösenbeck: Taufe,
St. Dionysius Thülen: Krankensalbung.

Westfalenpost, 13. März, Jutta Klute