Startseite

Woche für das Leben 2019

„Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern“.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 leistet die ökumenische Initiative einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens und seinen Schutz in allen Lebensphasen. Die Grundlage der Woche für das Leben bildet das Vorbild Christi in seiner bedingungslosen Zuwendung zu den schwachen, schutzbedürftigen und hilflosen Menschen. Im Jahr 2019 steht die Woche für das Leben unter dem Leitthema „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern“.

Dazu veranstaltet das Bildungshaus Liborianum in Kooperation mit der Telefonseelsorge im Erzbistum Paderborn am Samstag, 16. März 2019,  eine zentrale Informationsveranstaltung von 10:00 bis 15:30 Uhr mit Fachreferenten aus den Bereichen Krisenintervention, Suizidprävention, Psychosomatik und –therapie. Der Tagungsflyer ist hier als Download verfügbar.

Tagungsort ist das Erzbischöfliche Priesterseminar, Leostraße 21, 33098 Paderborn.

Teilnahmegebühr: 15,- € (inklusive Verpflegung)

Kontakt & Information: Dr. Werner Sosna, Tel. 05251 125-4463

Anmeldung: Tel. 05251 125 4462 oder E-Mail: anmeldung@liborianum.de

Worum geht es?

„Der Schmerz soll enden – nicht das Leben.“ Doch Jahr für Jahr nehmen sich über 10.00 Menschen in Deutschland das Leben, weil sie in Einsamkeit, depressiver Stimmung oder spannungsreichen Konflikten gefangen sind. Über 60.000 Menschen sind davon mitbetroffen und bleiben als Angehörige oder Freunde mit der einen Frage zurück: „Warum?“

Was oftmals als nur private Tragödie verharmlost wird, ist eine der großen gesellschaftlichen und seelsorglichen Herausforderungen unserer Zeit. Mitten unter uns leben Menschen, die ihre Hoffnung auf ein gutes Leben und tragende Beziehungen längst verloren haben. Was kann Prävention leisten, was bewirken, um Menschen aus dem Dunkel ihrer Suizidgedanken zu befreien? Eine gute, helfende Nähe ist der wichtigste „Baustein“, um Wertschätzung und Hoffnung neu aufzubauen. Welche Wege führen Betroffene dorthin, um wieder ein „Freund des Lebens“ werden zu können?